Rund um den Monitor

Im Wesentlichen ist ein Monitor oder Bildschirm ein Ausgabegerät, das Daten für den Benutzer sichtbar macht. Doch seit wir keine Lochkarten mehr nutzen, ist ein Monitor noch so viel mehr: Ein Arbeitsgerät. Eine Spielwiese. Ein Buchersatz. Eine Kinoalternative. Täglich verbringen wir mehrere Stunden vor dem Monitor. Umso wichtiger ist es, den passenden zu finden.

Von der Bildröhre zu OLED

Groß, klobig, schwer – das waren die einstigen Monitore mit Bildröhre. Gleichzeitig verfügten diese Bildschirme aber über einen großartigen Schwarzwert, einen sehr guten Farbkontrast und eine hohe Farbtreue. Zudem waren sie blickwinkelstabil und hatten eine hohe Bewegungsschärfe.

Um 1965 traten die ersten Plasmabildschirme auf den Markt. Sie hatten den Vorteil, dass sie direkt digital angesteuert werden konnten. Zudem waren sie langlebig und platzsparend. Allerdings konnten sie mit dem technischen Fortschritt und den geringen Herstellungskosten von Bildröhren nicht mithalten, so dass sie lange Zeit nur noch für Spezialzwecke eingesetzt wurden. Erst als in den 1980ern die ersten Laptops entwickelt wurden, wurde wieder vermehrt auf die Plasma-Technik zurückgegriffen. Plasma-Bildschirme überzeugen durch einen sehr guten Schwarzwert, einen sehr hohen Kontrast, eine hohe Blickwinkelstabilität und eine hohe Bewegungsschärfe. Allerdings verfügen sie nur über einen begrenzten Hellraumkontrast.

Seit 2005 bzw. 2009 sind LCD- bzw. LED-Bildschirme auf dem Markt verbreitet. Der einzige Unterschied zwischen beiden Monitorarten liegt in der Beleuchtung: Bei LED-Monitoren erfolgt die Beleuchtung der Flüssigkristalle nicht über eine Bildröhre, sondern über LEDs.

LCD-Monitore verfügen über einen herausragenden Hellraumkontrast. Dafür schwächeln sie bei der Blickwinkelstabilität. Fällt der Blick seitlich auf den Monitor, lassen Schwarzwert, Kontrast und Farbtreue zu wünschen übrig. Etwas besser schneiden hier Monitore mit Local Dimming ab. Bei dieser Technik wird die Hintergrundbeleuchtung in einzelne Zonen aufgeteilt.

2013 traten dann die ersten OLED-Bildschirme auf den Markt. OLED ist die Abkürzung für Organic Light Emitting Diode. Es handelt sich hierbei um eine Verbindung aus organischen Materialien, die zu leuchten beginnt, wenn sie unter Spannung steht. Für Bildschirme wird diese Verbindung auf ein Trägermaterial aufgedruckt. Noch ist die Technik nicht vollständig ausgereift, es zeigt sich aber jetzt schon, dass die OLED-Technik alle anderen in den Schatten stellen kann.

Zeitliste Monitor

 

Monitorklassen

Standard-Monitor:

Standard-Monitore verfügen über eine solide Grundausstattung und sind günstig im Preis. Sie sind genau richtig für Standardanwendungen und Einsteiger.

ThinkVision LT1713p - Standard Monitor

Beispiel Standard-Monitor: Der ThinkVision LT1719p von Lenovo.

Office-Monitor:

Office-Monitore liegen preislich in der Mitteklasse. Sie zeichnen sich durch eine umfassende Ausstattung und ihre Langlebigkeit aus. Für Office-Anwendungen wie Textverarbeitung und Excel sind sie wie gemacht.

Samsung 24" Monitor S24C650PL - Office Monitor

Beispiel Office-Monitor: Samsung 24″ S24C650PL

Gaming-Monitor:

Hier kommen eine bessere Ausleuchtung, Full-HD oder eine höhere Auflösung und sehr schnelle Reaktionszeiten zum Tragen. Darüber hinaus verfügen Gaming-Monitore teilweise über eine Sonderausstattung (3D-fähig, integrierter Sound, etc.). Sie liegen preislich in der Oberklasse.

Lenovo ThinkVision Y27G

Beispiel Gaming-Monitor: ThinkVision Y27G

Grafiker-Monitor:

Diese Monitore sind speziell für Grafikanwendungen konzipiert. Sie verfügen über eine korrekte farbechte Darstellung (AdobeRGB, sRGB), eine hohe Blickwinkelstabilität, eine sehr hohe Auflösung (häufig schon 2560×1440 px) und eine sehr gute Ausleuchtung. Zudem bringen sie teilweise eine Sonderausstattung (z.B. Kalibrierungssensoren) mit. Preislich liegen Grafiker-Monitore in der Oberklasse.

ThinkVision P27 - Grafiker Monitor

Beispiel Grafiker-Monitor: ThinkVision P27 von Lenovo

 

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Kathrin

Abteilung: Development & Marketing. Helfende Hand für die anderen Blogger und vorerst Mädchen für alles. ;-)
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